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#WirStreiten

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Streitkultur

Im EU-Parlament treffen nicht nur unterschiedliche Nationalitäten und Streitkulturen aufeinander, sondern auch politische Überzeugungen. Und da ist es mit Kompromissen schnell nicht mehr so einfach wie zu Hause am Küchentisch.

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In der Politik kann es manchmal
ganz schön heftig zugehen. Kabarettistin Monica Weinzettl wünscht sich von den Politikern:
„Zuhören ist ganz super. Wenn wer eine Frage stellt,
diese beantworten. Ohne Untergriff.
Einfach nur sagen, was Sache ist. Das wär toll“.

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Weinzettl: „Mitdenken ist auch ein Tipp für Politikerinnen und Politiker. Hirn einschalten und sagen, was man wirklich denkt. Nicht das sagen, womit man glaubt, die beste Wirkung zu erziehen. Das geht immer in die Hose.“

Politikerinnen und Politiker haben nämlich auch Vorbildwirkung.
Weinzettl: „Das sollte man nie vergessen. Wie man in den Wald hineinruft, so hallt es leider wieder raus.“

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Und wie sehen das die Politiker selbst?

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Claudia Gamon (NEOS Spitzenkandidatin für die EU-Wahl)

„Streiten gehört zum Politiker-Job
im Sinne eines konstruktiven
Meinungsaustauschs dazu.
Wenn es persönlich wird,
bin ich nicht der Meinung,
dass es zur Politik
dazu gehören sollte.“

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Sarah Wiener (Grünen Spitzenkandidatin für die EU-Wahl)

„Ich streite nicht gern.
Ich diskutiere gern,
manchmal auch
hart an der Sache.“

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Sarah Wiener:
„Ich bin ein Freund von Kompromissen,
weil jeder sein Gesicht wahrt
und man trotzdem zu einem Ergebnis kommt,
wo beide denken, ja,
damit kann ich leben.“

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So gilt in Beziehungen wie in der Politik:
Streiten gehört dazu.
Und das sagen die ÖsterreicherInnen
zum Thema STREIT:

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